In Deutschland werden AKW mit zwei verschiedenen Reaktotypen betrieben:
| Druckwasserreaktoren (DWR) | Da im AKW Obrigheim dieser Reaktortyp betrieben wird, wollen wir uns hier auch nur mit diesem beschäftigen | |
| Siedewasserreaktoren (SWR) | nähere Infos finden sie im Internet |
Die genaue Funktionsweise eines Druckwasserreaktors, wie er auch in Obrigheim
zum Einsatz kommt, finden Sie
hier.
Im Prinzip funktionieren die Druckwasserreaktoren alle nach dem gleichen Schema:
Durch die physikalischen Vorgänge beim Zerfall des Urans im Reaktorkern
entsteht Wärme, die nach der Energiegewinnung abgeführt werden muß
- kann diese Wärme nicht in ausreichendem Masse abgeführt werden kommt
es zum Schmelzen des Kerns - zum GAU. Diese Kühlung erfolgt mittels Kühltürmen
oder Wasser aus Flüssen (wie auch in Obrigheim).
Die Kernreaktion soll - von aussen nach innen betrachtet - durch folgende Hüllen
gewährleistet werden:
Äußere Betonhülle -> Sicherheitshülle aus Stahl ->
Reaktordruckbehälter (RDB) aus Stahl
Die Abbildung zeigt die Anordnung der Gebäude
des KWO. |
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| Die nebenstehende Abbildung soll das wichtigste
Bauteil eines AKW schematisch darstellen - den Reaktorkern mit umgebendem
Reaktordruckbehälter. Die Steuerstäbe haben die Aufgabe, die Kernspaltung zu steuern. Im Störfall müssen diese jedoch auch sofort zwischen die Brennstäbe gleiten können um die Kernreaktion zu stoppen. Ausgelöst werden kann dieser Vorgang über das Lösen der elektrischen Arretierung. |
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| Druckwasserreaktor | Vom "Hamburger Bildungsserver" - gut illustriert | |
| Aufbau Kernkraftwerk | Seite von www.kernenergie-wissen.de | |
| Notkühlsysteme | Seite von www.energiewelten.de | |
| Siedewasserreaktor | Funktionsprinzip eines solchen (Privatseite von Timm Schaer) |