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... Sie
kennen Obrigheim noch nicht?
Eines der bekanntesten Dörfer in Deutschland?
- Berühmt durch seinen senilen Atommeiler?
Dann wollen wir - die Bürgerinitiative und Klägergemeinschaft
"AKW Obrigheim abschalten"
Ihnen die Sachverhalte um den ältesten Atommeiler Deutschlands
mal aus unserer Sicht darlegen.
Es war einmal....
Anfang der 60er Jahre gab es in Obrigheim einen Bürgermeister,
der nahezu kniefällig bei den Behörden um die Errichtung
und den Betrieb des ersten deutschen Atomkraftwerkes bat. Sein Wille
ging Erfüllung: Das AKW Obrigheim (KWO) gehört zur 68er
Generation - im Herbst jenen Jahres nahm es den (Probe-)Betrieb
auf.
Eine gewisse Originalität (im Wortsinne)
kann man diesem AKW nicht absprechen:
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Es wurde ganz anders errichtet
als es der Genehmigung entsprach |
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seine Betonkuppel wurde mit ca. 60 cm Dicke
sparsam und zierlich gestaltet, um auch leichteren Flugzeugen
eine Chance für eine durchschlagende Wirkung zu bieten.
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Ganz in schwäbischer Sparsamkeit (entgegen
der Genehmigung) wurde der Reaktordruckbehälter von 19cm
auf 15,7cm verjüngt - der Leistungserhöhung zu Liebe. |
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druckführende Behälter wurden nach
der deutschen Dampfkesselverordnung
geprüft, nicht nach
dem schon damals für AKW anerkannten amerikanischen ASME-Code. |
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gegen den Abriss einer Hauptkühlmittelleitung
ist das KWO nicht gesichert |
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Erdbeben in den näheren Umgebung sind
untersagt |
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terroristische Angriffe von außen
sind verboten |
Aber wie so vielen 68ern wurde auch dem KWO Schmerz zugefügt:
Schon 1979 stellte der TÜV Baden fest, dass diese Anlage von
den etwa 200 Leitlinien der Reaktorsicherheitskommission
80 nicht oder nur teilweise erfüllt.
Wie dies alles kam, was sich bis heute ereignet hat (oder auch
nicht), wollen wir für Interessierte und MitstreiterInnen auf
dieser Site
darstellen.
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